Große Gas- und Dieselaggregate werden zu vielen Zwecken eingesetzt: mobil, z.B. als Antrieb von Eisenbahnen und Schiffen oder stationär zur regionalen Stromversorgung. Immer stellt sich dabei die Frage nach einer betriebsgerechten Gründung unter wirtschaftlichen und umweltverträglichen Aspekten. Die elastische, d. h. schwingungsisolierte Aufstellung ist heute Stand der Technik.
Während des Betriebs treten im Motor oszillierende Kräfte und Momente auf, die teils intern ausgeglichen werden, teils aber das Fundament dynamisch belasten.
Abb.
Elastisch gelagertes Dieselaggregat mit Stahlrahmen
Motor und Generator werden zumeist auf einem gemeinsamen Fundament angeordnet. Dies besteht bei kleinen Anlagen in der Regel aus einem Stahlrahmen. Bei größeren Maschinen ist ein massives Fundament aus Beton üblich, um der Dynamik des Motors eine entsprechende Masse entgegenzusetzen bzw. um die dynamischen und statischen Kräfte sicher in den Baugrund leiten zu können. Allerdings verhindert ein schweres Fundament allein nicht die Übertragung der dynamischen Kräfte in die Unterkonstruktion und damit auf das Gebäude und in die Umgebung. Probleme sind dann nicht mehr auszuschließen.
Während Setzungsprobleme noch mit einer Pfahlgründung gelöst werden können, ist die Übertragung dynamischer Störkräfte mit den normalen Gründungsmethoden kaum zu beherrschen. Alle nachträglichen Problemlösungen am Fundament sind teuer. Sie erfordern immer einen erheblichen Aufwand und Stillstand der Maschine für längere Zeit.
GERB-Federelement/VISCO® Dämpfer-Systeme ermöglichen die Aufstellung von Dieselaggregaten an fast jedem Ort: ob im 3. Untergeschoß eines Hotels oder im 30. Stockwerk eines Hochhauses, in Dieselzentralen oder in Kernkraftwerken.
Die dynamische Entkopplung des Maschinenfundamentes vom Untergrund durch diese Federelemente und VISCO® Dämpfer ergibt dabei einen hervorragenden Schwingungs- und Körperschallschutz am Installationsort für umgebende und in benachbarten Gebäuden.
Die wesentlichen Vorteile sind:
Dynamische Entkopplung des Maschinenfundamentes von der Umgebung bei hohem Isolierwirkungsgrad (bis 98%)
Praktisch keine Übertragung von Körperschall
Die Fundamentmasse und damit die Fundamentgröße kann stark verkleinert werden
Durch eine flachgehaltene Gründung kann oft der Kontakt zum Grundwasser vermieden werden.
Setzungen der Unterkonstruktion können problemlos und schnell in der Ebene der Federelemente ausgeglichen werden
Die Abmessungen des Maschinenhauses können reduziert werden.
Die elastische Lagerung bietet bei entsprechender Auslegung eine hervorragende Möglichkeit, Gas- und Dieselaggregate vor Erdbebeneinwirkungen zu schützen.
GERB Schwingungsisolierungen GmbH & Co. KG
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